108 neue Carsharing-Stationen in München: Mehr Flexibilität im Viertel

München baut sein Carsharing-Angebot weiter aus – und setzt dabei verstärkt auf stationsbasiertes Carsharing. Dieses Modell ist aus vielen deutschen Städten bereits bekannt, wird nun aber erstmals systematisch im öffentlichen Straßenraum der Landeshauptstadt umgesetzt. Im ersten Schritt entstehen bis Frühjahr 2026 insgesamt 108 neue Stationen mit 197 Fahrzeugen. Der Großteil wurde an STATTAUTO, den Favoriten im Carsharing-Preisvergleich 2025, vergeben, ein kleinerer Teil an CarVia. Weitere 403 Fahrzeuge sollen in den kommenden Jahren folgen.

Was ist stationsbasiertes Carsharing?

Anders als beim klassischen Freefloating-Carsharing, bei dem Fahrzeuge überall im Stadtgebiet abgestellt werden können, hat jedes Auto hier einen fest zugewiesenen Stellplatz. Genau dort holen Nutzer:innen ihr Carsharing-Fahrzeug ab – und bringen es am Ende auch wieder zurück.

Das Konzept ist übersichtlich und alltagstauglich:

  • Fester Standort: Jedes Auto steht auf einem klar markierten Parkplatz mit Carsharing-Beschilderung und Anbieterkennzeichnung.
  • Planbar und zuverlässig: Besonders geeignet für wiederkehrende Fahrten, etwa den Wochenendeinkauf, Ausflüge oder längere Strecken.
  • Einfache Buchung: Die Reservierung erfolgt über die App oder Website des jeweiligen Anbieters.

Ein großer Vorteil: Am Ende der Fahrt entfällt die oft zeitraubende Parkplatzsuche – gerade in dicht besiedelten Stadtteilen ein echtes Plus.

Wo werden die neuen Carsharing-Standorte errichtet?

Geplant sind 108 stationsbasierte Standorte mit insgesamt 197 Fahrzeugen, die bis Frühjahr 2026 schrittweise in Betrieb gehen. Ob eine Station in deiner Nähe entsteht, kannst du in dieser umap-Karte prüfen. Eine genaue Liste der Adressen hat die Stadt München in dieser PDF veröffentlicht.
Bestehende Standorte von STATTAUTO sind hier zu finden: https://ewi3-stattauto-muenchen.cantamen.de/#/48.127-11.5946-17-0

Warum setzt München auf stationsbasiertes Carsharing?

Mit dem Ausbau verfolgt die Stadt mehrere verkehrs- und klimapolitische Ziele:

  • Reduzierung des privaten Autobesitzes und Entlastung des öffentlichen Raums
  • Weniger Suchverkehr, da Stellplätze fest zugeordnet sind
  • Stärkung nachhaltiger Mobilität als Ergänzung zu ÖPNV, Rad- und Fußverkehr

Studien zeigen, dass ein Carsharing-Fahrzeug bis zu 16 private Pkw ersetzen kann. Dadurch entstehen langfristig Freiräume im Straßenraum, die anderweitig genutzt werden können. Die neuen Carsharing-Fahrzeuge werden dringend benötigt: besonders an Wochenenden mit Ausflugswetter sind die STATTAUTO-Fahrzeuge so begehrt, dass regelmäßig kaum noch freie Autos zu Verfügung stehen. .

Fazit

Mit den neuen stationsbasierten Carsharing-Stationen schafft München ein verlässliches und gut planbares Mobilitätsangebot für den Alltag. Wer nur gelegentlich ein Auto benötigt, erhält eine komfortable Alternative zum eigenen Pkw – direkt im Viertel, ohne Parkplatzstress und mit klaren Strukturen.

Das stationsbasierte Modell ergänzt das bestehende Freefloating-Carsharing sinnvoll und macht gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge für noch mehr Menschen zugänglich. Preislich ist STATTAUTO auf vielen Strecken der günstigste Anbieter laut meinem Carsharing-Preisvergleich von 2025.

Hilfreiche Links mit weiteren Informationen

https://muenchenunterwegs.de/angebote/carsharing-sb

https://ru.muenchen.de/2025/221/Stadt-startet-mit-stationsbasiertem-Carsharing-121450

https://www.stattauto-muenchen.de/pressemitteilung/

Stand 27.12.2025

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